Der sprachtherapeutische Osterhase

Die Klasse 3b hat am Freitag, den 07.04.2017, Ostereier gesucht. Jedes Kind durfte fünf Stück sammeln und eintragen, wo sie gefunden wurden:

Auf, unter, neben, vor, hinter oder in dem Baum/der Bank/dem Vogelhäuschen/der Blume/der Mauer?

Der sprachtherapeutische Ansatz dieser Unterrichtsstunde im Freien lag in der rezeptiven und produktiven Wiederholung der Präpositionen im Dativkontext.

Die Schüler konnten mit viel Motivation sehen, fühlen und anschließend benennen, wo die Ostereier sich befanden. Und später natürlich auch schmecken.

Elternworkshop zum Thema: „Vom Situationsbild zum Lesen“ Lesen und Schriftsprache

Am 27.3.2017 trafen sich wieder interessierte Eltern im Elternworkshop. Ziel unseres Workshops war es, wertvolle Tipps zum Leselehrgang am Beispiel unseres Sprachförderkonzeptes zu geben.

Zu Beginn haben die Eltern sich Frühlingswörter vorgelesen und gegenseitig erklärt. Was sind eigentlich „Lämmer“? Ganz schön schwierig, wenn ein unbekanntes Wort im Plural steht. Kommt es von Lama, lahm oder Lamm?

Am Beispiel des Themas: „Frühling“ erarbeiteten wir gemeinsam die Lesestufen.

vom Laut zum Buchstaben A, a
vom Buchstaben zur Silbe Ma
von der Silbe zum Wort Mama
vom Wort zum Satz Mama und der

Mama und der braune Hase.

vom Satz zum Text Mama und der braune Hase spielten auf der Wiese. Sie holten noch Anna und Tim dazu.
  • Und wie schwer ist es zu lesen, wenn Wörter ähnlich klingen: „sitzt und spitzt“.
  • Sind „fliegen“ viele Fliegen oder „fliegen“ die Fliegen? Wenn man die Groß- und Kleinschreibung nicht kennt, dann verändert sich oft der Sinn des Wortes.
  • Liegt das Ei vor dem Strauch, oder neben dem Baum? Hier muss man wissen was „Vor“ und „neben“ bedeutet (Präpositionen) und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Baum und einem Strauch?

Dann hieß es: gut aufgepasst und voll konzentriert! Gemeinsam hörten alle Eltern die Beschreibung eines Hasen und seiner bunten Eier. In drei Gruppen malten die Eltern nach diesen Vorgaben nun gemeinsam das Bild aus.

Mit der Erfahrung, wie schwer es ist sich viele Einzelheiten zu merken, sie zu verstehen und dann auch noch umzusetzen, konnten die Eltern gut nachvollziehen, was ihre Kinder in der Schule alles leisten, auch wenn es scheinbar spielerisch daher kommt. Was bedeutet zum Beispiel: gestreift oder gepunktet? War das rote Ei links oder rechts?

Zum Abschluss konnten die Eltern gemeinsam eine Frühlingsklanggeschichte gestalten.

Denise Lüdemann und Monika Burbaum

 

 

Elternworkshop zum Thema: „Das Sprachförderkonzept der Lindenschule – ganz praktisch“.

Am 20.2.2017 trafen sich wieder interessierte Eltern im Elternworkshop. Ziel unseres Workshops war es, wertvolle Tipps zur Wortschatzerweite-rung am Beispiel unseres Sprachförderkonzeptes zu geben. Die Eltern waren eingeladen, zu einem „Kostümfest“ und so wurde am Beispiel des Themas Karneval erarbeitet, wie wir gemeinsam neue Wörter aufbauen, vertiefen und festigen können.

  • Wie entdecken Kinder, dass das ‚Bonbon‘ auch – je nach Region – ‚Kamelle‘ oder ‚Klömpkes‘ heißen kann?
  • Und wieso ist der Karnevalszug kein ICE?
  • Mit welchen Sprachspielen kann ich mein Kind unterstützen neue Worte zu erlernen und anzuwenden?
  • Welche Wörter kennt mein Kind noch nicht?
  • Und wie schwer kann es sein, wenn Wörter ähnlich klingen: „lacht / kracht“.
  • Singt die Hexe oder springt die Hexe – Wörter sehen auch beim Lesen recht ähnlich aus.
  • Der Hase spielt mit dem Bär/ Der Hase spielt mit dem Igel – Welcher Satz passt zu dem Bild?

Dann hieß es: gut aufgepasst und voll konzentriert!

Gemeinsam hörten alle Eltern eine Beschreibung von einem bunten Clown. In drei Gruppen malten die Eltern nach diesen Vorgaben nun gemeinsam einen großen Clown. Am Ende waren drei völlig verschiedene und doch im Detail gleiche Clowns entstanden und alle konnten stolz auf ihr „Kunstwerk“ schauen. Mit der Erfahrung, wie schwer es ist sich viele Einzelheiten zu merken, sie zu verstehen und dann auch noch umzusetzen, konnten die Eltern gut nachvollziehen, was ihre Kinder in der Schule alles leisten, auch wenn es scheinbar spielerisch daher kommt. Was bedeutet zum Beispiel: kariert oder ausgefranzt? War das linke Bein gelb oder das rechte? Hatte der Clown Socken an? Welche Farbe hatten die Haare? Und was ist eigentlich ein Flicken? Schauen Sie sich die Werke an und entdecken die Ähnlichkeiten!

Denise Lüdemann und Monika Burbaum

 

 

Ist das Schülerparlament der Lindenschule die beste Schülervertretung der StädteRegion?

Wir sagen : Ja!!

Am 15.3.2017 nahm das Schülerparlament der Lindenschule am Wettbewerb für die beste Schülervertretung der StädteRegion teil. Eingeladen wurden wir vom Bildungsbüro Aachen, dass jährlich diesen Wettbewerb unter den 195 weiterführenden Schulen der gesamten StädteRegion Aachen durchführt.

Nach einem freundlichen Empfang im VIP-Bereich des Aachener Tivoli wurde der Film vorstellt, den Herr Gusseck vor wenigen Wochen über die Arbeit des Schülerparlamentes gedreht hatte. Der Filmbeitrag wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern begeistert gefeiert.

Frau Alberding vom Bildungsbüro würdigte die Arbeit des Schülerparlamentes mit einer besonderen Urkunde und einer Spende von 150,- Euro. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut.

In den nächsten Wochen wird Frau Alberding das Schülerparlament in unserer Schule besuchen und uns Anregungen dazu geben, was Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Lindenschule  noch tun können. Sie ist uns herzlich willkommen!

 

Förderschule der StädteRegion Aachen mit dem Förderschwerpunkt Sprache (Primarstufe), Offene Ganztagsschule