Papier und Tinte: Besuch des Aix-Lab in Aachen

Die Klasse 4a der Lindenschule hat das Aix-Lab in Aachen besucht. Im folgenden ein Bericht der Schülerinnen und Schüler über ihren Besuch:

Unsere Klasse hat in 3 Gruppen gearbeitet. Wir haben gelernt, wie man Papier herstellt. Dazu braucht man viel Wasser. Wir haben Zeitungspapier in Schnipsel zerrissen und mit Wasser püriert. Dann wurde der Brei gekocht und gewaschen. Wir haben das Papier rot, blau und lila gefärbt. Danach wurde der Papierbrei mit einem Sieb herausgeschöpft und getrocknet.

Wir durften auch Tinte herstellen. Zuerst haben wir schwarzen Tee gekocht. Darin ist der Farbstoff Tannin. Dazu kam noch Gummi arabicum und Eisensulfat, um die Tinte noch schwärzer zu machen. Wir durften auch alle ein Gläschen Tinte mit nach Hause nehmen.

Uns hat der Ausflug prima gefallen!

Jasmin, Christos und Naif

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Demokratie lernen: Start des Schülerparlaments

Ein Foto des Schülerparlaments
Das Schülerparlament der Lindenschule

Am 30. Mai 2012 nahm das Schülerparlament seine Arbeit auf. Die Klassensprecher/-innen und deren Vertreter/innen der Klassen 1-4 trafen sich zu ihrer ersten Sitzung. Im Schülerparlament sollen die Schüler/innen an der Schulentwicklung beteiligt werden und mit eigenen Ideen das Schulleben an der Lindenschule mitgestalten. Neben neuen Anstößen für die Entwicklung der Schule können die Kinder auch ihre Kompetenzen im demokratischen Handeln entwickeln und ausbauen. Ebenso wird sprachliches Handeln im Sinne eines sprachtherapeutischen Unterrichts gefördert.

In der ersten Sitzung zeigten sich die Schüler/innen begeistert von der Idee des „mitsprechens“. „Wir wollen den Bauwagen auf dem Schulhof als Lesecke nutzen“. An der Umsetzung dieses Wunsches und natürlich weiteren zukünftigen Themen wird das Schülerparlament arbeiten. Unterstützt und begleitet werden die Schüler/innen hierbei von dem Schülerparlaments-Lehrerteam Frau Monika Schönenberg und Herr Torsten Kuhnert.

Unterwegs im Wurmtal

Am Donnerstag, den 24.5 2012, verlagerte die Klasse 4a ihren Unterricht für einen Tag in das Naturschutzgebiet im Wurmtal bei Aachen. Vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Diplom-Biologin Uta Splettstößer fachkundig angeleitet und auf ihre selbständige Erkundungsstreifzüge vor Ort vorbereitet.  Es gab viel zu entdecken, zu sehen, zu spüren und zu staunen. Im folgenden berichten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a, was sie erlebt haben.

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Tiere in der Wurm

Wir sind mit nackten Füßen in die Wurm gegangen, um Wassertiere zu fangen und zu bestimmen. Zum Beispiel haben wir Wasserasseln, Larven und Rollegel gefunden. Wir haben mit den Keschern und Schüsseln die Tiere eingefangen. Nach dem wir die Tiere gefangen hatten, haben wir die Tiere auf einer Suchkarte gesucht und zugeordnet. Danach haben wir sie wieder frei gelassen. Wir haben aber auch unter den Steinen Tiere gefunden.  Nachdem wir mit dem Beobachten fertig waren hatten wir Stöcke in die Wurm geworfen und beobachtet wie die Stöcke schwimmen und wo sie stecken bleiben. Nach kurzer Zeit blieben aber unsere Stöcke in der Außenkurve der Wurm in Sträuchern stecken.

Domenic, Nikolas, Naif

 Die Vogelbeochtung

Unsere Aufgabe war es, Vögel zu beobachten. Dafür haben wir Ferngläser und Suchbilder bekommen, um die Vögel bestimmen zu können. Ganz leise schlichen wir uns durch die Wildnis des Wurmtals. Schon sehr schnell hörten wir die ersten versteckten Vögel. Die Vögel haben ganz unterschiedlich gezwitschert und wir sind den Geräuschen gefolgt.

Bald schon sahen wir einen Mäusebussard. Wir haben viele Vögel in der Luft gesehen, aber auch auf den Bäumen saßen die Vögel, zum Beispiel Amseln, Pirol, Blauer Reiher. Wir haben auch Libellen gesehen. Auf dem Weg zurück haben wir Galloways gesehen. Nach drei Stunden mussten wir leider mit dem Bus zur Schule zurück fahren.

Philipp, Ali, Zal, Silas

Die Steine

Wir haben die Steine in der Wurm angesehen. Nachdem wir uns am Sammelpunkt unsere Werkzeuge geholt hatten, zogen wir unsere Schuhe aus und krempelten unsere Hosen  hoch. Als erstes suchten wir 10 Steine und guckten sie mit einer Lupe an. Wir verglichen die Steine. Sie waren eine Million Jahre alt und alle sahen anders aus. Wir haben Feuersteine, Hühnergötter, Milchsteine und andere schöne Steine gefunden. Am Ufer war es sehr matschig.
Weil es sehr warm war, sind wir barfuß ins Wasser gegangen und haben uns nass gemacht. Es war sehr schön und warm. Uns hat der Ausflug sehr gefallen.

Jasmin, Christos und Chantal

Wir sind Schüler, holt uns heraus

Am Donnerstag, den 24.5 2012 sind wir mit dem Bus ins Wurmtal bei Haanrade in den Niederlanden gefahren. Dort trafen wir die Biologin Uta Splettstößer, die uns viel erklärte und uns viele Stationen machen ließ.

Wir waren zuerst am Tümpel. Dort war es sehr matschig. Man konnte nicht so gut gehen, aber wir haben es geschafft. Nachdem wie uns die Schuhe und Socken aus- gezogen hatten, nahmen wir die Kescher und gingen auf Tierjagd. Wir fanden eine Piratenspinne, Wasserasseln, Wasserskorpione und viele andere kleine Tiere. Es waren aber auch viele goldfarbene Fliegen unterwegs, die uns schrecklich kitzelten.

Nach einer halben Stunde gingen wir zu den anderen Gruppen an die Wurm. Später sind wir ins Wasser und manche von uns sogar auch schwimmen gegangen. Dabei wurden wir sehr nass. Bevor wir uns umzogen, haben wir noch Galloway-Rinder beobachtet. Nach drei Stunden mussten wir leider mit dem Bus zur Schule zurück fahren. 

Dominik, Justin, Burak, Geophere

 

Förderschule der StädteRegion Aachen mit dem Förderschwerpunkt Sprache (Primarstufe), Offene Ganztagsschule