Schulprogramm

» Das Schulprogramm der Lindenschule (PDF, 119 KB)

Leitlinien der Lindenschule

Allgemein

  • Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern sehen die Gestaltung des Schullebens als gemeinsame Aufgabe an.
  • Unsere Schule hat ein eigenes Profil.
  • Wir sind offen für den Dialog und die Kooperation mit den allgemeinen Schulen, anderen Förderschulen und außerschulischen Fördereinrichtungen für sprachbehinderte Kinder.
  • Unsere Schule ist subsidiär (ergänzend) und Durchgangsschule.
  • Wir bereiten unsere Schüler/innen auf eine baldige Rückschulung(Grundschule), eine Umschulung (besser geeigneter Förderort, z.B. andere Förderschule) oder nach der Klasse 4 auf einen erfolgreichen Besuch einer weiterführenden Schule (Hauptschule, Gesamtschule, Realschule, Schule f. Sprachbehinderte Sek.I u.a.) vor.
  • Wir überprüfen unsere schulische Arbeit (Evaluation).
  • Der/die einzelne Schüler/in und Lehrer/in bekommt, wann immer möglich, Unterstützung und Hilfe.
  • Wir streben an, dass sich Schüler/innen und Lehrer/innen in der Schule wohlfühlen. Die Psychohygiene von Schülern/innen und Lehrer/innen haben den gleichen Stellenwert.
  • Die fachliche und methodische Fortbildung ist Verpflichtung und Recht für jede/n Lehrer/in.

Kommunikation

  • Schulleitung und Kollegium legen großen Wert auf eine langfristig angelegte (sonder)pädagogische Weiterentwicklung der Lindenschule
  • Wir diskutieren und realisieren sprachtherapeutische und (sonder)pädagogische Konzepte
  • (schulinterne) Lehrerfortbildung besitzt an der Lindenschule einen hohen Stellenwert und ist in ein Fortbildungskonzept eingebunden
  • alle Lehrpersonen beteiligen sich aktiv an der gemeinsamen Planungs- und Entwicklungsarbeit
  • durch regen kollegialen und interdisziplinären Fachaustausch entwickeln wir optimale Förderbedingungen
  • Schulleitung und Kollegium der Lindenschule entwickeln gemeinsam förderliche Formen kollegialer Kommunikation und Kooperation
  • Wir legen großen Wert auf intensive Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Schüler/innen
  • Wir schaffen Freiräume für Gespräche mit den Schülern/innen
  • Schüler/innen haben Gelegenheit, sich miteinander über Lernerfahrungen und –erlebnisse auszutauschen
  • Schüler/innen und Lehrer/innen praktizieren gewaltfreie Kommunikation
  • Fallbesprechungen über pädagogische Probleme sind fester Bestandteil der Kommunikation im Kollegium

Erziehung und Unterricht

  • Wir akzeptieren unsere Schüler/innen in ihrer Besonderheit und stärken sie in ihrem Selbstwertgefühl; ihre Interessen werden berücksichtigt
  • Soziales Lernen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit
  • Wir loben und ermutigen unsere Schüler/innen. Unsere Schüler/innen erleben Lernsituationen, die ihnen Erfolgserlebnisse und Lernfreude ermöglichen
  • Erziehung und Unterricht an unserer Grundschule für SB orientieren sich an folgenden Grundsätzen:
    • Unterrichtsinhalte und –gestaltung werden sprachfördernd ausgewählt und umgesetzt
    • Wir stärken unsere Schüler/innen, sodass sie Freude an der sprachlichen Begegnung mit und trotz ihrer sprachlichen Störung/Behinderung entwickeln
    • Wir sehen Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung als integrierte Bestandteile des Unterrichts an
  • Bei der Stundenplangestaltung setzen wir Schwerpunkte unter Berücksichtigung des Sprachförderbedarfs unserer Schüler/innen
  • Wir helfen unseren Schülern/innen mit Misserfolgs- und Ausgrenzungserfahrungen umzugehen
  • Wir streben vornehmlich Handlungsorientierung an, wobei unser Unterricht individualisierend, differenzierend und kooperativ gestaltet ist
  • Wir unterrichten unsere Schüler/innen nach den Richtlinien der Primarstufe, wobei die erforderlichen Kompetenzen mit Hilfe kontinuierlicher Lernangebote im Rahmen eines individuellen/sprachheilpädagogischen Unterrichts vermittelt wird
  • Wir erwarten und fordern Leistung. Der Leistungsbegriff unterliegt einer ständigen Kontrolle und wird auch unter sprachheilpädagogischen Aspekten orientiert an den zu erwerbenden Kompetenzen regelmäßig diskutiert und evaluiert

Förderdiagnostik

  • Sprachförderung und –therapie ist unser durchgängiges Unterrichts- und Arbeitsprinzip und findet in unterschiedlichen Organisationsformen statt
  • In Diagnose und Therapie zielen wir auf Überwindung, Milderung und/oder Akzeptanz der (Sprach)Behinderung
  • In der Förderarbeit und –diagnostik berücksichtigen wir alle relevanten Entwicklungsbereiche: Sensorik, Kognition, Emotion, Sozialbilität, Kommunikation
  • Sprachstörungen und damit zusammenhängende Störungsbilder mit ihren Ursachen werden umfassend und professionell diagnostiziert, wobei das familiäre und gesellschaftliche Umfeld der Schüler/innen berücksichtigt wird
  • Es gibt an der Lindenschule vereinbarte Standards im AO-SF – Verfahren